Freiwilligendienst

Europa erforschen

EUROPÄISCHE SOLIDARITÄTSKORPS

Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) ist ein Freiwilligendienst im Rahmen von ERASMUS+. Er bietet jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit ins europäische Ausland zu gehen. Die/der Freiwillige hat die Möglichkeit in sozialen oder kulturellen Einrichtungen zu arbeiten. Häufig finden sich Angebote zum Beispiel in Kindergärten und Jugendzentren, aber auch in Museen oder Umweltorganisationen. In den Projekten, die eine Laufzeit zwischen 2 und 12 Monaten haben, lernt die/der Freiwillige eine andere Kultur intensiv kennen. Auch das Lernen einer neuen Sprache und die Verbesserung der Englischkenntnisse gehören zu den positiven Auswirkungen. ERASMUS+ übernimmt dabei die Kosten.

In den vergangenen Jahren haben wir 13 Freiwillige aufgenommen und eine Vielzahl nach ganz Europa vermittelt.

 

Wenn du Fragen hast, kannst du dich gern an uns wenden und beraten lassen: eastwesteastnetwork@gmail.com, paul.gaffron@gmx.de.

 

Weitere Infos findest du auch unter: www.rausvonzuhaus.de oder www.go4europe.de.

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KIRA, Deutschland

Ich bin Kira und habe 2017 meinen Freiwilligendienst in Tallinn, Estland gemacht. Ich habe in einer Jugendorganisation gearbeitet und von Kindergarten, Grundschulalter bis hin zu jungen Erwachsenen mit allen Altersgruppen zusammengearbeitet. So habe ich z.B. Deutsch-Workshops gegeben, mit Jugendlichen Musik gemacht und in den Sommercamps gearbeitet. Ich habe unglaublich viele Erfahrungen sammeln können, mich persönlich weiterentwickelt, fließend Englisch sprechen und schreiben gelernt und Freunde gewonnen, die sehr wichtig in meinem Leben geworden sind. Wenn ihr mehr über meine Erlebnisse wissen wollt, folgt dem untenstehenden Link. 
http://clubactive.eu/evs-experience/


MEDEA, Georgien

I’m Medea from Georgia and I did my EVS at eSw in Germany where I worked as a youth worker for the East West East Network in 2015-2016. My experience was very unique in many ways and it contributed to my personal growth as well as gaining knowledge about project writing and management.  We did quite a few projects concerning human rights, migrant crisis and few local and international projects in the frame of  the "No Hate Speech" campaign. It was a valuable experience, considering how much I learnt about project management and communication with partner organizations all over Europe. Another significant outcome of my EVS was learning a lot about youth work in general while working with the EWE group. Apart from my voluntary experience, I faced many challenges as a foreigner, living in Germany which was another contribution to my personal growth. To summarize my EVS experience in a sentence: "It could not have been more rewarding, compelling and life-changing".

DARIA, Russland

Ich heiße Dasha und ich bin eine große Abenteurerin, die niemals an einer Stelle bleiben kann. Ich bin in einer kleinen Stadt in Sibirien geboren. Jeden Sommer hat meine Familie den Urlaub am Baikalsee, der „Perle der Welt“ verbracht. Seitdem ich 16 bin zieht es mich weg. Die letzten fünf Jahre lebte ich in St. Petersburg. Ich habe da sehr nützliche Erfahrung gemacht, musste aber viel im Büro arbeiten. Alles war üblich bis dahin, aber ich fühlte mich wie ein Vogel ohne Flügel. Dann kam die Entscheidung, etwas zu verändern. Ich habe mir und meinen Freunden versprochen, im Januar 2018 das neue Leben zu beginnen. Aber wie… Ich wusste es nicht.
Diese Geschichte fing im Oktober 2017 an.
Ich habe ein EFD-Programm in Deutschland für potentielle Freiwillige gefunden. Hier gab es alle wichtigen Punkte für mich: die Arbeit mit jungen Leuten auf nationaler und internationaler Ebene, die darin besteht, Verständnis und Lösungen für aktuelle soziale und kulturelle Probleme zu finden. Das würde sehr interessant sein, als auch die Vorbereitung und Durchführung verschiedener Projekte, bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit. Das ist meine professionelle Tätigkeit. Das dritte Argument dafür war die Region Hagen und Dortmund. Ich lebte schon in Dortmund im Rahmen eines Austauschstudiums. Am nächsten Tag schickte ich meine Bewerbung ab und begann zu warten…
Nach einigen E-mails und einem Skype-Gespräch bekam ich endlich die Bestätigung. Ich hatte Gefühl, dass es mein Leben verändern wird.
Seit Januar 2018 bin ich hier in Deutschland. In den ersten zwei Monaten haben wir mit unserer deutschen Gruppe schon zwei wichtige Projekttage im Rahmen des Themas „Nationalismus und Patriotismus“ durchgeführt, in einer Messe das Projekt des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) präsentiert, mit Schülern aus dem Christian-Rohlfs-Gymnasium in Hagen innerhalb einer Woche ein Theaterstück vorbereitet, einen Abgeordneten und Vertreter von der Stadt Hagen kennengelernt und einige Anträge für künftige Projekte gestellt. Außerdem habe ich auch den einwöchigen EFD-Trainingskurs in Hamburg besucht und erwarte jetzt weitere interessante „Dienstreisen“ und Begegnungen.
Nebenbei besuche ich die deutschen Sprachkurse und lerne neue Leute kennen. Insgesamt genieße ich jeden Tag und mein heutiges Leben. Es ist echt eine außergewöhnliche Möglichkeit, aus der Komfortzone zu gehen und Fremdsprachen ohne Grenzen und Angst zu sprechen. Ich habe die Zeit, mich weiter zu entwickeln und zu reisen. Jetzt habe ich die Gelegenheit mich auf die Selbstbildung zu konzentrieren.
Was weiter wird, weiß ich nicht. Aber momentan kenne ich als einziges – jeder Mensch bekommt schließlich das, was er will, und alles ist in unseren Händen!